
Paul R. Krugman
Paul Krugman wurde 1953 in New York geboren. Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre und internationale Beziehungen an der Princeton University, lehrt an der London School of Economics und ist bekannt als Kolumnist für die "New York Times". Im Dezember 2008 wurde ihm der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine bahnbrechende Arbeit im Bereich des internationalen Handels verliehen. Der Erhalt der John Bates Clark Medal im Jahr 1991 machte ihn mit 37 Jahren zum jüngsten Wissenschaftler, der zu dieser Zeit in die Liste der Nobelpreisträger in den Wirtschaftswissenschaften aufgenommen wurde. Er ist Autor zahlreicher Bücher und schreibt für Zeitschriften und Zeitungen wie "Fortune", "New York Times", "Washington Post" und das Online-Magazin "Slate". Seine Artikel werden regelmäßig in griechischer Sprache in der Zeitung "To Vima" veröffentlicht. Krugman gilt als einer der führenden Experten für die Weltwirtschaft und ihre Mechanismen. Er wird als herausragendes Talent anerkannt, das internationale Entwicklungen und wirtschaftliche Strukturen auf die zugänglichste und anregendste Weise präsentiert und analysiert, und bietet dem Leser sofortige Zufriedenheit. All dies, ohne seine Gedanken zu vereinfachen. Er wird mit der Schule des kritischen radikalen Keynesianismus in Verbindung gebracht. Der Nobelpreisträger Paul Samuelson beschrieb ihn als den bedeutendsten Ökonomen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Am MIT wurde er auch als der bei jungen Menschen und Intellektuellen beliebteste Wirtschaftsprofessor anerkannt.