
Ioannis S. Koliopoulos
Giannis S. Koliopoulos ist Professor für Neuere Geschichte an der Philosophischen Fakultät der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Er ist außerdem stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Instituts für Balkanstudien und Mitglied des wissenschaftlichen Komitees des Zentrums für Makedonische Geschichte und Dokumentation (KEMIT) im Museum des Makedonischen Kampfes. Zu seinen wichtigsten Werken zählen: "Greece and the British Connection, 1935-1941" (1977), (griechische Übersetzung: "The Metaxas Dictatorship and the War of '40", 2005), "The Brigands of Central Greece in the Mid-19th Century" (2005), "Brigands with a Cause: Brigandage and Irredentism in Modern Greece 1821-1912" (1987), "Looting of Minds: The Macedonian Issue during the Occupation and the Civil War 1941-1949", 2 Bände (1994), "Beyond Greece and the 'Other' Greeks: The Modern Greek Nation and the Multilingual Christian Co-inhabitants, 1800-1912" (2003), "Beyond Greece and the 'Other' Greeks" (2003). Er wurde mit dem Steven Runciman Award (1987) und dem Preis der Akademie von Athen (1994) ausgezeichnet. Seine aktuellen Forschungsinteressen umfassen die Einführung westeuropäischer Institutionen in Griechenland vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart sowie die nördlichen kulturellen und ethnologischen Grenzen der Griechen in der Neuzeit.