Nikos Iglesis

Nikos Iglesis
Nikos Inglesis ist Journalist und Mitglied der Journalistenvereinigung der Athener Tageszeitungen (ESIEA). Er wurde 1949 in Athen geboren. Sein soziales Bewusstsein wurde zunächst durch die französische Kultur seines Vaters und die historischen Erzählungen seiner Mutter über die verlorenen Heimatländer Pontus und Kleinasien geprägt. Als Gymnasiast interessierte er sich für öffentliche Angelegenheiten und nahm in den frühen 1960er Jahren an Demonstrationen in Athen zur Zypernfrage und später zu den Ereignissen im Juli 1965 teil. Politisch organisierte er sich in EDIN, dem Jugendflügel der damaligen Zentrumsunion. Während der Diktatur vom 21. April zog er nach Frankreich, wo er Wirtschaftswissenschaften studierte und sich mit den ideologischen und politischen Bewegungen der Zeit im Nachgang des Mai '68 auseinandersetzte. Nach dem Sturz der Diktatur trat er PASOK bei, der Partei der nationalen Unabhängigkeit, der Volkssouveränität und der sozialen Befreiung, von der er sich jedoch bald wegen fehlender demokratischer Prozesse innerhalb der Bewegung distanzierte. Später näherte er sich PASOK politisch wieder an, verließ die Partei jedoch endgültig, als die sogenannten Modernisierer unter Kostas Simitis die Partei dominierten. Er studierte am Berufsjournalistischen Workshop und begann als Redakteur für Epsilon zu arbeiten, ein monatliches Magazin zu EWG-Themen, das von der Zeitung Eleftherotypia herausgegeben wurde. Später arbeitete er als Wirtschaftsredakteur für den Fernsehsender ET-1, als Leiter der Wirtschaftsberichterstattung und anschließend als Chefredakteur der Nachrichtenredaktion. Eine Zeit lang war er Direktor des Vierten Programms des griechischen Radios (ERT). Er diente auch eine Zeit lang als Leiter des Pressebüros des Finanzministeriums. Besonders konzentrierte er sich auf Themen des Staatshaushalts, der Finanzpolitik, der Staatsverschuldung und der Steuerpolitik. Seine Artikel zur jüngsten Wirtschaftskrise und den Politiken der Memoranden wurden in den Magazinen Epikaira, Crash und der Zeitung Paron tis Kyriakis veröffentlicht (siehe auch http://greekattack.wordpress.com).


