
Hernan Rivera Letelier
Er wuchs auf und arbeitete sein ganzes Leben lang in den Salpeterlagerstätten von Atacama im Norden Chiles. Sein bekanntester Roman, "La Reina Isabel cantaba rancheras", katapultierte ihn 1994 zum Ruhm. Ausgezeichnet vom Consejo Nacional del Libro y la Lectura, ist es seither eines der am weitesten verbreiteten literarischen Werke der jüngeren chilenischen Erzählkunst. Zwei Jahre später wurde vom selben Rat "Himno del ángel parado en una pata" ausgezeichnet. Seine beiden nachfolgenden Romane, "Fatamorgana de amor con banda de música" und "Los trenes se van al purgatorio", erhielten ebenfalls bedeutende Auszeichnungen. Alle wurden mehrfach in Chile und Lateinamerika neu aufgelegt und in verschiedene Sprachen übersetzt. Im Jahr 2001 wurde Rivera Letelier vom französischen Kulturministerium zum Ritter des Ordens der Künste und der Literatur ernannt.