
Théophile Gautier
Pierre-Jules-Théophile Gautier wurde im August 1811 in Tarbes, Frankreich, geboren und verstarb im Oktober 1872. Obwohl er sein Philosophiestudium nicht abschloss, verfolgte er zunächst die Malerei, die er jedoch schnell aufgab. Auf Anraten von Victor Hugo wandte er sich der Literatur zu. Bemerkenswerterweise erkannte Honoré de Balzac frühzeitig Gautiers Talent in der Poesie. Er arbeitete als Journalist für das Magazin "La Presse" und schrieb regelmäßig für die Zeitung "Le Figaro". Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten reiste er 1852 nach Konstantinopel, mit Zwischenstopps in Athen und Syros. Zu seinen Werken gehören "Poésies complètes", "Les Jeunes-France", "Mademoiselle de Maupin-Double Love", "La Comédie de la Mort", "Fortunio", "Die Opium-Pfeife", "Die Tausendundeine Nacht", "Les Grotesques", "Der Klub der Mörder", "Partie Carrée", "Émaux et Camées", "Militona", "Jean et Jeanette", "Aria Markella", "Der Roman der Mumie" und andere. Er starb plötzlich im Oktober 1872 und wurde auf dem Friedhof Montmartre in Paris beigesetzt.