CHristos G. Lazos

CHristos G. Lazos

CHristos G. Lazos

Christos G. Lazos wurde 1949 in Velo, Korinthien, geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Athen von 1967 bis 1972 und nahm aktiv am Widerstand gegen die Diktatur teil, was zu seiner Verhaftung und Inhaftierung im EAT-ESA führte. Er absolvierte ein postgraduales Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in Paris an der Sorbonne (Paris I, 1978-79) und studierte von 1980 bis 1982 Philosophie an der Universität Nanterre (Paris X). Anschließend arbeitete er von 1983 bis 1986 im griechischen Kulturministerium (Abteilung für Jugend und Sport) als Leiter der Abteilung für kulturelle Aktivitäten und Freizeit der Jugend; von 1986 bis 1988 am Nationalen Zentrum für Sozialforschung (EKKE) als Forscher; von 1991 bis 1999 in Brüssel als Mitglied der Generaldirektion XXII "Bildung, Ausbildung und Jugend" der Europäischen Kommission (verantwortlich für die Programme Socrates und Comenius) und lehrte von 1998 bis 1999 Kunstphilosophie an der Hochschule der Bildenden Künste. Von 2000 bis 2004 war er Direktor des Nationalen Buchzentrums; während seiner Amtszeit leitete er die Organisation der Präsenz Griechenlands als Ehrengastland auf der Frankfurter Buchmesse 2001 und führte eine Reihe von Innovationen ein, wie die Gründung des E.KEME.L. (Europäisches Zentrum für Übersetzung - Literatur und Geisteswissenschaften), die Integration der Datenbank des Unternehmens "Vivlionet AE" in die Dienste des EKEBI, die Organisation der 1. Internationalen Buchmesse Thessaloniki und die Umsetzung eines Förderprogramms für Veröffentlichungen in den Geisteswissenschaften. 2003 wurde er zum Sekretär der Hochschule der Bildenden Künste (ASFA) gewählt, wo er von 2004 bis 2007 arbeitete. Er ist Mitglied des Vorstands der Nichtregierungsorganisation "Diazoma" zur Rettung von Denkmälern und des kulturellen Erbes (2008-2016), unter der Leitung von Stavros Benos, und verantwortlich für die Reihe "Antike Theater". Er hat literarische und philosophische Texte ins Griechische übersetzt, darunter die Bücher (aus dem Französischen): - Michel Tournier, "Freitag oder Im Schoß des Pazifik", Exantas, 1986 - Jacques Derrida, "Platos Apotheke", Agra, 1990 - Jacques Derrida, "Das letzte Wort des Rassismus", Agra, 1992; (aus dem Deutschen): - Paul Celan, "Die Niemandsrose", Agra, 1995. Er hat Artikel und Essays zu Themen der Kultur, Sprache und Literatur veröffentlicht und an Kunstveröffentlichungen mit Einführungen oder eigenen Texten teilgenommen.

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