
Aleksei Nikolaevich Arbuzov
Alexei Arbuzov wurde am 26. Mai 1908 in Moskau geboren. Sein Vater war Russe und seine Mutter Griechin. Im Alter von zehn Jahren verlor er seine Eltern und wurde von seiner Tante aufgezogen.
Seine erste Begegnung mit dem Theater hatte er 1922, als er als Aushilfsarbeiter am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg angestellt wurde. Er verfeinerte sein Talent in einem Theaterworkshop (1924) und schrieb sich im folgenden Jahr an einer Schauspielschule ein, die er zwei Jahre später (1927) abschloss.
Eine Zeit lang leitete er eine Tourneetheatergruppe und inszenierte Stücke in Leningrad. Er übernahm auch die Rolle des Leiters der Literaturabteilung am ersten Sowchos-Theater. 1930 zog er nach Moskau und schrieb für das Magazin Stage Club.
Von 1971 bis 1981 leitete er die Schule für "Junge Dramatiker" und arbeitete mit anderen namhaften Professoren wie L. Petrousevkajia und A. Kazanchek zusammen.
Arbuzovs Werke wurden in fast jedem Land veröffentlicht und aufgeführt. Er schrieb auch zahlreiche Drehbücher für das Kino. Er diente als Sekretär und Vizepräsident der Union der Moskauer Schriftsteller am Internationalen Theaterinstitut. Er war dreimal verheiratet und hatte einen Sohn und zwei Töchter. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Moskau.
Zu seinen wichtigsten Werken gehören: "Ein langer Weg", "Tanja", "Die Stadt der Morgenröte", "Ein kleines Haus am Stadtrand", "Eine Geschichte aus Irkutsk", "Die zwölfte Stunde", "Jahre des Wanderns", "Armer Marik", "Nachtgeständnis", "Eine altmodische Komödie" (aufgeführt unter dem Titel "Herbstgeschichte"), "Versprechen" und andere.