
Alexandros Isaris
Alexandros Isaris ist Autor, Übersetzer, Maler, Grafikdesigner und Fotograf. Er wurde 1941 in Serres geboren und studierte Architektur an den Universitäten von Graz und Thessaloniki. Von 1962 bis 1978 lebte er in Thessaloniki. Im Laufe der Jahre hat er Essays, Prosa, Gedichte und Übersetzungen in zahlreichen Literaturzeitschriften veröffentlicht. Acht Jahre lang war er für das griechische Redaktionsteam der Zeitschrift "Ausblicke" verantwortlich. Seine erste Gedichtsammlung, "Sea Friends Club - The Balancer", brachte ihm den Maria-Ralli-Preis (1977) ein. 1982 moderierte er eine Sendereihe im Dritten Programm der ERT. 1985 nahm er an der Griechischen Poesiewoche in Amsterdam und Groningen teil. 1986 vertrat er Griechenland beim Theaterfestival in Mülheim, Deutschland. 1990 besuchte er bedeutende Kulturzentren in Deutschland auf Einladung des Goethe-Instituts. Er verbrachte Zeit in Wien in den Jahren 1990, 1992, 1994 und 1999 als Gast der Österreichischen Gesellschaft für Literatur. 1997 wurde er Gründungsmitglied der Thomas-Bernhard-Gesellschaft. Er hat über dreißig Bücher übersetzt und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet: dem Maria-Ralli-Preis (1977), dem Staatlichen Übersetzerpreis für Thomas Bernhards "Beton" (1977) und zwei EKEMEL-Preisen für Ludwig Tiecks "Der blonde Eckbert - Der Runenberg" (2007) und Rainer Maria Rilkes "Briefe an einen jungen Dichter" (2011). 2014 erhielt er den Public Award für sein Buch "Ich, ein Fremder".
Er hat seine Gemälde in acht Einzelausstellungen und zwölf Gruppenausstellungen präsentiert. Im Oktober 2017 hielt er seine erste Einzelausstellung für Fotografie mit dem Titel "Bilder eines Lebens" ab. Seit 1978 lebt er in Athen.
(Foto: Nikos Koulamas)