
Kostas Papaioannou
Kostas Papaioannou wurde 1925 in Volos geboren und verstarb 1981 in Paris. Seit 1945 lebte er in Frankreich. Er war Mitglied der Nationalen Befreiungsfront (EAM) und der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) und wurde 1944 von der Sonderpolizei verhaftet. 1945 floh er mit Hilfe des Französischen Instituts nach Frankreich.
Er studierte Philosophie an der Sorbonne (1945-48). Von 1959 bis 1963 lehrte er an der Sorbonne. Von 1962 bis 1968 unterrichtete er Philosophie am Censier in Paris und Soziologie an der École des Hautes Études Commerciales. Seit 1963 war er dem CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) angeschlossen. Zwischen 1970 und 1972 lehrte er Philosophie in Nanterre, und von 1971 bis zu seinem Tod 1981 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études.
Er verfasste zahlreiche Werke über Philosophie, politische Soziologie und Ästhetik sowohl auf Griechisch als auch auf Französisch, wobei seine Werke in Dutzenden von Sprachen veröffentlicht wurden.