
Rigas Golfis
Rigas Golfis (1886-1958). Rigas Golfis, das literarische Pseudonym von Dimitris Dimitriadis, wurde in Mesolongi geboren. Er studierte an der juristischen Fakultät der Universität Athen und arbeitete anschließend als Notar. Er arbeitete mit der Zeitschrift "Noumas" zusammen, wo er zunächst juristische Texte und später seine erste Gedichtsammlung mit dem Titel "Die Lieder des April" (1909) veröffentlichte. Darauf folgte seine zweite Gedichtsammlung "Hymnen", die Themen von sozialer Bedeutung mit sozialistischer Ausrichtung behandelte. In seinen späteren Sammlungen wandte er sich einem stark romantischen und sinnlichen Schreibstil zu. Die Poesie von Golfis folgte im Allgemeinen dem Weg der Palamas-Schule und förderte die Verwendung der neugriechischen Volkssprache. Er verstarb in Athen. Für weitere biografische Details zu Rigas Golfis siehe Mitsos Lygizos, "Golfis Rigas," Große Enzyklopädie der modernen griechischen Literatur 5. Athen, Haris Patsis, o.D., Meraklis M.G., "Rigas Golfis," Griechische Poesie; Romantik - Palamas-Ära - Nach-Palamas; Anthologie - Literaturgeschichte, S. 498-499. Athen, Sokolis, 1977 und n.s., "Golfis Rigas," Weltbiographisches Wörterbuch 3. Athen, Ekdotiki Athinon, 1985. (Quelle: Archiv griechischer Autoren, EKEBI).