Olga Votsi

Olga Votsi

Olga Votsi

Olga Votsi (1922-1998). Olga Votsi (das Pseudonym von Olga Bouki - Plati) wurde in Piräus geboren. Sie studierte in der Abteilung für Philologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Athen und besuchte ab 1959 drei Jahre lang Kurse in Deutscher Philologie und Kunstgeschichte an der Universität Bonn. Sie arbeitete als Philologielehrerin sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bildungswesen in Griechenland und Zypern. Ihr literarisches Debüt gab sie 1943 mit der Veröffentlichung des Gedichts "Gebet" in der Zeitschrift "Neugriechische Muse" von Piräus. Sie veröffentlichte die Gedichtsammlungen: "Ödnis", 1951, "Vertraut", 1953, "Morgen", 1955, "Existenz und Schweigen", 1958, "Erste Wurzel", 1962, "Der große Klang", 1965, "Krypta und Grenze", 1970 (Staatlicher Poesiepreis), "Barfuß", 1973, "Die Treppen", 1976, "Lichtungen", 1979, "Das andere Wissen", 1982, "La fuente y el oyo" (eine Auswahl ihrer Gedichte auf Spanisch), 1984, "Tonform" (L. Porphyra-Preis der Akademie von Athen), 1985, und "Die Plattform", 1988. Sie veröffentlichte auch zwei Bände mit Reflexionen: "Polyeder", 1978, "Schmerz und Gelassenheit", 1984. Sie arbeitete mit Zeitschriften wie "Philologische Neujahr", "Spirituelles Zypern", "Verantwortung", "Neuer Herd", "Studentische Kunst", "Epirus Herd", "Unser Magazin" und anderen zusammen. Als Mitglied der Nationalen Gesellschaft Griechischer Schriftsteller und der Literarischen Frauengesellschaft wurde sie mit dem Ersten Staatlichen Poesiepreis (1990), dem Zweiten Staatlichen Poesiepreis (1971), dem Lambros Porphyra-Preis der Akademie von Athen (1987) und dem Preis der Griechischen Gesellschaft für Christliche Literatur ausgezeichnet. Sie war auch in der literarischen Übersetzung tätig (Werke von Franz Kafka, Georg Trakl usw.), und ihre Werke wurden ins Italienische, Französische, Spanische und Polnische übersetzt. Weitere biografische Details zu Olga Votsi finden Sie bei Argyris Alex., "Olga Votsi", in "Griechische Poesie: Die erste Nachkriegsgeneration", S. 520-522, Athen, Sokolis, 1982, und Simopoulos Ilias, "Votsi Olga", Große Enzyklopädie der modernen griechischen Literatur, Bd. 4, Athen, Haris Patsis, o.J. (Quelle: Archiv griechischer Schriftsteller, geboren vor 1935, EKEBI.)

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