Carl Kerenyi

Carl Kerenyi

Carl Kerenyi

Carl Kerényi (Timișoara, Rumänien, 1897 - Zürich, Schweiz, 1973) war ein ungarischer (schwäbischer) Professor für klassische Studien, ein Gelehrter der Geschichte von Mythen und Religionen. Er war an der modernen Erforschung der griechischen Mythologie beteiligt und lehrte zunächst an den Universitäten von Szeged und Pécs in Ungarn. 1943, aufgrund des zunehmenden Drucks des Nationalsozialismus in Ungarn, suchte er Zuflucht in der Schweiz, zunächst mit diplomatischem Status und später als politischer Flüchtling. Er war Dozent am C. G. Jung-Institut und Herausgeber der Albae Vigiliae-Reihe in Zürich, die sich auf Themen der antiken Mythologie und Kunst konzentrierte. Nach dem Krieg unterrichtete er ungarische Sprache und Literatur an der Universität Basel. 1946 sah er sich jedoch in seiner Heimat einer Reihe von Angriffen ausgesetzt, die sowohl seine demokratischen Prinzipien als auch seine wissenschaftliche Integrität in Frage stellten. 1947 reiste er in seine Heimat, um anlässlich seiner Aufnahme als Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften zu sprechen, doch Warnungen des kommunistischen Regimes zwangen ihn, Budapest zu verlassen. 1962 erhielt er die Schweizer Staatsbürgerschaft. Er verstarb am 14. April 1973 in Zürich und schrieb seine bedeutendsten Werke auf Deutsch. 1989 wurde er posthum als Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften anerkannt. Seine zweite Frau, Magda Kerényi, übernahm die umfassende Veröffentlichung seiner Werke zwischen 1966-1988 und 1994-1998.

  1. Ελληνικά μυστήρια

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  2. Η μυθολογία των Ελλήνων

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