
Georgios G. Mitsopoulos
Georgios Mitsopoulos (1912 - 2013), ein Rechtswissenschaftler und Mitglied der Akademie von Athen, wurde in Trikala, Thessalien, geboren. Er studierte an der juristischen Fakultät der Universität Athen, wo er 1947 promovierte. Er praktizierte als Anwalt und wurde 1953 zum Dozenten für Zivilprozessrecht an der Universität Athen gewählt, 1956 zum außerordentlichen Professor und 1969 zum ordentlichen Professor ernannt. Er diente als Rechtsberater der Nationalbank von Griechenland und war Mitglied des Revisionsausschusses zur Ausarbeitung des neuen Zivilprozessgesetzbuchs. Er bekleidete das Amt des stellvertretenden Ministers für nationale Wirtschaft in der Übergangsregierung von G. Theotokis (1950) und des Innenministers in der Übergangsregierung von Karamanlis (1977) sowie des Rektors der Universität Athen (1975-1976). Er erhielt Ehrendoktorwürden von den Universitäten Tübingen, Aristoteles-Universität Thessaloniki und Erlangen-Nürnberg und war Ehrenprofessor an der Universität Athen (1999). Er war Präsident der Akademie (1999) und Präsident der Union der Prozessualisten. Zu seinen wichtigsten eigenständigen Werken zählen: "Die Feststellungsklage im griechischen Prozessrecht" (1947), "Wahrscheinlichkeitsdenken im Zivil- und Prozessrecht" (1952), "Studien zur allgemeinen Rechtstheorie und zum Zivilprozessrecht I" (1983), II (1997), "Das Problem des Begriffs der juristischen Fiktion" (1998): "Le probleme de la fiction juridique" (2001, Ausgabe der Akademie von Athen).
Auszeichnungen: Kommandeur des Phönix-Ordens, Großkommandeur des Phönix-Ordens (1976), Großkommandeur des Ehrenordens (1999).