Piera Aulagnier

Piera Aulagnier

Piera Aulagnier

Piera Aulagnier (1923-1990), geborene Spairani, wurde in Mailand geboren und wuchs in Ägypten und Italien auf. Nachdem sie ihr Medizinstudium in Rom begonnen und ihre Dissertation in Neuropsychiatrie abgeschlossen hatte, ließ sie sich Anfang der 1950er Jahre in Paris nieder. Sie war zunächst mit M. Aulagnier und später mit Cornelius Castoriadis verheiratet. Am Sainte-Anne-Krankenhaus führte sie den Großteil ihrer Forschung über Psychosen durch und leitete ihr Seminar bis zum Ende ihres Lebens. Sie unterzog sich ihrer ersten Psychoanalyse bei Lacan (1955-1961) und einer zweiten bei S. Viderman und wurde Lehranalytikerin an der Société Française de Psychanalyse (1963). Sie folgte Lacan bei der Gründung der Ecole Freudienne und leitete gemeinsam mit J. Clavreul die psychoanalytische Zeitschrift L'Inconscient (1964-1968). Nach dem Bruch mit Lacan im Jahr 1969 gründete sie zusammen mit F. Perrier und J.P. Valabrega die Quatrième Groupe (Organisation Psychanalytique de Langue Française) und veröffentlichte Topique, eine unabhängige und pluralistische psychoanalytische Zeitschrift. Ihre Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, vor allem ins Spanische und Portugiesische. Die englische Ausgabe von "The Violence of Interpretation" erschien im selben Jahr wie die griechische Ausgabe.

  1. Γέννηση ενός σώματος, καταγωγή μιας ιστορίας

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  2. Η βία της ερμηνείας, Vom Piktogramm zum Referenten

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