
Paul Virilio
Paul Virilio wurde am 4. Januar 1932 in Paris geboren. Er studierte Architektur und Philosophie an der Sorbonne. Er erlernte die Kunst der Glasmalerei, indem er mit Braque und Matisse zusammenarbeitete. Ab 1968 war er Professor für Architektur, und 1975 wurde er zum Generaldirektor an der École spéciale d'architecture in Paris ernannt. Er arbeitete am Musée des Arts Décoratifs in Paris und wurde 1987 mit dem Grand Prix National für Kritik in der Architektur ausgezeichnet. Als politischer Aktivist war er Experte für Raumplanung und Strategie und leitete Initiativen gegen Obdachlosigkeit und für freien Rundfunk. Er gilt als einer der bedeutendsten Philosophen der Moderne. Er verfasste zahlreiche Bücher, darunter "L'écran du désert", "La machine de vision", "Esthétique de la disparition", "L'insécurité du Territoire", "L'art du moteur", "La vitesse de libération. Un paysage d'événements" und "The Information Bomb", das auf Griechisch bei Nisides Publications erhältlich ist. Er verstarb am 10. September 2018.