
Dimosthenis Kokkinidis
Demosthenes Kokkinidis wurde am 12. Oktober 1929 in Piräus geboren. Er besuchte zwei Jahre lang die damalige Höhere Handelsschule. Von 1952 bis 1957 studierte er an der Athener Schule der Bildenden Künste. Im Jahr 1958 verbrachte er zwei Monate auf dem Berg Athos, wo er byzantinische illuminierte Manuskripte studierte. 1958 erhielt er ein zweijähriges Stipendium der italienischen Regierung. Von 1959 bis 1961 leitete er die Kunstabteilung der neu gegründeten Nationalen Organisation für griechisches Kunsthandwerk. In den 1960er Jahren widmete er sich neben der Malerei auch dem Design, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, und schuf Objekte für den Inlands- und Auslandsmarkt. Er war Gründungsmitglied der "Kunstgruppe a" (1961-67) und der "Gruppe für Kommunikation und Bildung durch Kunst" (1976-81). 1975 wurde er Mitglied des Vorstands der Staatlichen Stipendienstiftung (I.K.Y.). 1976 wurde er zum Professor an der Athener Schule der Bildenden Künste gewählt und war von 1979 bis 1982 deren Rektor. Von 1981 bis 1983 war er Mitglied des Vorstands des Nationaltheaters von Athen. Ab 1995 war er Mitglied des Vorstands der Kulturstiftung der Nationalbank von Griechenland und ab 1997 Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für die Erforschung der neugriechischen Kultur und Allgemeinbildung.
Er hielt zahlreiche Ausstellungen in Griechenland ab. Er war mit der Malerin Pepi Svoronou (1934-2011) verheiratet. Er verstarb am 4. Februar 2020 im Alter von 91 Jahren.