Romos Filyras

Romos Filyras

Romos Filyras

Romos Filiras (1889-1942). Romos Filiras, das Pseudonym von Ioannis Oikonomopoulos, wurde in Kiato, Korinthia, geboren und zog 1902 mit seiner Familie nach Piräus, wo er seine allgemeine Schulbildung abschloss. Ab 1903 begann er, noch als Gymnasiast, mit Zeitungen und Zeitschriften seiner Zeit wie „Noumas“, „Akropolis“, „Proodos“, „Nea Ellas“ und „Patris“ zusammenzuarbeiten, hauptsächlich durch die Veröffentlichung von Chroniken und Buchrezensionen. 1916 wurde er zunächst als Archivar und später als Beamter in der Armee ernannt und erreichte den Rang eines Leutnants. Während der Balkankriege kämpfte er in Makedonien und Epirus, wo er an Erfrierungen litt. 1924 wurde er wegen einer unheilbaren Geschlechtskrankheit entlassen. Seine Werke wurden anschließend in Zeitschriften wie „Hegiso“, „Nea Estia“, „Kyklos“ und „Xekinima“ veröffentlicht. Bis 1927, als er in das Dromokaiteio-Psychiatriekrankenhaus eingewiesen wurde, wo er bis zu seinem Tod blieb, veröffentlichte er fünf Gedichtsammlungen („Rosen auf dem Schaum“, „Rückkehr“, „Die Kommenden“, „Sanduhr“, „Der Pierrot“, „Opfer“) und das Prosawerk „Der Schauspieler des Lebens“. Sein erster literarischer Auftritt war ein Prosastück, das in der Kinderzeitschrift „Dawn“ in Mytilene veröffentlicht wurde. Es folgten Veröffentlichungen von Gedichten und Prosa in „Diaplasi ton Paidon“, stets unter seinem echten Namen. 1903 verwendete er erstmals das Pseudonym Romos Filiras, um Gedichte zu signieren, die in Noumas veröffentlicht wurden. Als Dichter gilt er als Teil des Kreises der sogenannten neoromantischen griechischen Dichter der Zwischenkriegszeit, neben Lapathiotis, Ouranis, Karyotakis, Agra und Kleon Paraschos, während er von früheren Dichtern wie Malakasis, Drosinis, Gryparis, Porphyra und anderen beeinflusst wurde. Er wurde auch stark von der symbolistischen Bewegung beeinflusst und passte seine Schreibtechnik und sprachlichen Ausdrucksformen an, um seine Emotionen auf eine unmittelbar wahrnehmbare Weise zu vermitteln. Nach seinem Tod wurden siebzig Gedichte, die er im Dromokaiteio schrieb, von Tasos Korfis herausgegeben veröffentlicht. Ein bedeutender Teil seines Werkes bleibt in den Zeitschriften und der Tagespresse seiner Zeit ungesammelt.

Top-Kategorien
  1. Τα Υπογείως Ανεωχθέντα, Anthologie der griechischen Gedichte

    0

  2. Η ζωή μου εις το Δρομοκαΐτειον και άλλα αυτοβιογραφικά

    0

  3. Η εγγύτητα

    0

  4. Κυριακές μες στο χειμώνα, Romantische Dichter der Zwischenkriegszeit

    0

  5. Ποιήματα, Gesammelte Werke, Band I

    0

  6. Ποιήματα, Gesammelte Werke, Band I

    0

  7. Ποιήματα , Alle Befunde

    0

  8. Ποιήματα: Άπαντα τα Ευρεθέντα, Band B

    0

  9. Στις Αμμουδιές του Ομήρου, 3.000 Jahre griechische Poesie

    0

  10. Η τρέλα και το παράλογο στην ελληνική λογοτεχνία

    0

  11. Η ελληνική ποίηση του 20ού αιώνα, Eine synchrone Anthologie

    0

  12. Και Με Τον Ήχον Των Για Μια Στιγμή Επιστρέφουν

    0