CHrysanthi Zitsaia

CHrysanthi Zitsaia
Chrysanthi Zitsaia (Pseudonym von Chrysanthi Lambrou Oikonomidou, geborene Zerva) wurde 1902 in Brindisi, Italien, geboren, wuchs jedoch im Dorf ihrer Eltern, Zitsa, auf. Sie schloss ihre Schulausbildung ab und heiratete in jungen Jahren den zypriotischen Agronomen Lambros Oikonomidis. Die frühen Jahre ihres Ehelebens verbrachte sie in Ioannina und Volos, wo sie ihre erste Gedichtsammlung "Violette Dämmerungen" veröffentlichte. Ab 1930 ließ sie sich dauerhaft in Thessaloniki nieder, wo sie bis zu ihrem Tod im Juli 1995 lebte. In Thessaloniki war Zitsaia von Anfang an ein aktives Mitglied des literarischen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Sie engagierte sich besonders für die Literaturzeitschrift "Morphes" sowohl in der Zwischenkriegs- als auch in der Nachkriegszeit und veröffentlichte in dieser Zeit ihre ersten Bücher, die von der Kritik gelobt wurden. Neben der Poesie (sie veröffentlichte siebenundzwanzig Gedichtsammlungen) widmete sie sich auch der Prosa und der Kinderliteratur. Sie war Gründungsmitglied der Literarischen Gesellschaft Thessaloniki und nahm auch im hohen Alter an deren Veranstaltungen teil. Zudem war sie Gründungsmitglied der Thessaloniki-Abteilung des Verbands Griechischer Schriftsteller (1954), des Lyzeums der Griechischen Frauen von Thessaloniki, der Makedonischen Philologischen und Pädagogischen Gesellschaft, des Verbands Intellektueller Frauen, der Panhellenischen Frauenunion und der Griechenland-Zypern-Freundschaftsgesellschaft, in der sie sechzehn Jahre lang als Präsidentin diente. Neben ihrem Engagement für Zypern widmete sie einen bedeutenden Teil ihrer Arbeit den Anliegen und Problemen der Region Epirus; sie vergaß nie ihre Wurzeln und arbeitete mit der Zeitschrift "Epirotiki Estia" zusammen und nahm aktiv an verschiedenen Veranstaltungen teil, die mit der Region in Verbindung standen.

