
Nikos Karydis
Nikos Karydis (1917-1984). Nikos Karydis wurde in Athen geboren, wo er die juristische Fakultät der Universität besuchte, ohne einen Abschluss zu erlangen. Während der deutschen Besatzung gründete er den Verlag Glaros und nach dem Krieg zusammen mit Alekos Patsifas und Marios Ploritis den Verlag Ikaros. Er war Gründungsmitglied des Kunsttheaters von Karolos Koun und diente bis 1952 als dessen Berater. Er war auch Mitglied des Verwaltungsrats und ernannter Berater des Nationaltheaters (1974-1981). Er verstarb in Athen. Karydis debütierte literarisch mit Veröffentlichungen in den Zeitschriften Nea Estia und Elefthera Grammata. 1944 wurde seine Gedichtsammlung Liopyri veröffentlicht. Er wurde mit dem Preis der Gruppe der Zwölf (1958 für die Gesamtausgabe Gedichte) und dem Preis der Ouranis-Stiftung (1983 für die Gedichtsammlung Kapnos ai Imerai mou) ausgezeichnet. Seine Poesie dreht sich um die existenzielle Sackgasse des Dichters, der die Vergänglichkeit des Lebens intensiv erlebt. Sein Schreiben integriert Elemente aus verschiedenen literarischen Strömungen, hauptsächlich Symbolismus und Surrealismus. Seine Gedichte wurden von Manos Hadjidakis und Yiannis Spanos vertont. Für weitere biografische Details zu Nikos Karydis siehe Argyriou Alex., "Nikos Karydis," Griechische Poesie: Die erste Nachkriegsgeneration, S. 274-275. Athen, Sokolis, 1982, Chatzifotis I.M., "Karydis Nikos," Große Enzyklopädie der modernen griechischen Literatur 8. Athen, Haris Patsis, o.J., und o.S., "Karydis Nikos," Weltbiographisches Wörterbuch 4. Athen, Ekdotiki Athinon, 1986. (Quelle: Archiv griechischer Autoren, E.KE.VI.).