Periklis Giannopoulos

Periklis Giannopoulos

Periklis Giannopoulos

Periklis Giannopoulos (1869-1910). Periklis Giannopoulos wurde um 1869 in Patras geboren. Als Sohn eines Arztes studierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Athen und der Universität Paris. Sein Studium wurde durch den Tod seines Vaters unterbrochen. Giannopoulos verließ Paris und zog nach London, wo er acht Monate lang mit seinem Bruder lebte. Nach seiner Rückkehr nach Athen schrieb er sich an der Juristischen Fakultät der Universität Athen ein, gab jedoch bald sein Jurastudium auf, um sich dem Journalismus zu widmen. Während seines Aufenthalts in Europa wurde er von den intellektuellen und künstlerischen Bewegungen des Symbolismus und Ästhetizismus beeinflusst. Er trat erstmals in der Literatur mit Übersetzungen (Werke von Dickens, Baudelaire, Wilde, Poe und anderen) und Prosagedichten auf, die in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Zunächst bevorzugte er die neugriechische Umgangssprache, wandte sich jedoch später einer gelehrteren Sprache mit stark persönlicher Note zu. Ideologisch fühlte er sich zum Ästhetizismus, zur Naturverehrung und zum Hellenozentrismus hingezogen. Er schrieb auch kritische Artikel und Essays zu politischen und sozialen Themen, insbesondere nach dem Griechisch-Türkischen Krieg von 1897 und im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts. Nach 1899 trug er häufig zu Zeitungen wie "Akropolis", "Asty" und "Estia" sowie zu Zeitschriften wie "Noumas" und "Panathinaia" bei. Als Mitarbeiter von Vlasis Gavriilidis unterstützte er leidenschaftlich die hellenozentrische idealistische Ideologie, die Elemente der ideologischen Strömungen des Archaismus und der Helleno-Christlichkeit kombinierte. Die Dominanz ästhetischer Elemente blieb in seinem Schreiben konstant, nicht nur in der Literatur, sondern auch in Essays. Für weitere biografische Details zu Periklis Giannopoulos siehe Tasos Athanasiadis, "Giannopoulos Periklis," Große Enzyklopädie der modernen griechischen Literatur 5. Athen, Haris Patsis, o. J., Giorgos Kehagioglou, "Giannopoulos Periklis," Weltbiographisches Wörterbuch 3. Athen, Ekdotiki Athinon, 1985, und Pantelis Horn, "Giannopoulos Periklis," Große Griechische Enzyklopädie 8. Athen, Pyrso, 1929. (Quelle: Archiv griechischer Autoren, EKEBI).

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