
Edgar Morin
Edgar Morin, Forschungsdirektor am französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS), wurde 1921 in Paris als Sohn von Eltern aus der jüdischen Mittelmeer-Diaspora geboren, die viele Jahre in Thessaloniki gelebt hatten. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg trat er der Kommunistischen Partei bei und beteiligte sich aktiv am Widerstand. Später, im Jahr 1951, wurde er aus der Französischen Kommunistischen Partei ausgeschlossen und wurde zu einem scharfen und aufschlussreichen Kritiker des stalinistischen Totalitarismus. Seitdem widmete er sich seiner wissenschaftlichen und literarischen Arbeit und blieb politisch autonom innerhalb der radikalen Linken, wobei er stets eine kritische Haltung gegenüber den "großen Ereignissen" der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einnahm. 1957 gründete er gemeinsam mit Kostas Axelos und anderen die Zeitschrift "Arguments". Die folgenden Werke von Edgar Morin wurden auf Griechisch veröffentlicht: "The Stars" (Pairidis, o.J.), "Leaving the Twentieth Century" (Roes, 1987), "To Think Europe" (Exantas, 1991), "Earth-Homeland" (Odysseas, 1993), "Love-Poetry-Wisdom" (Editions of the Twenty-First, 1997), "A Politics of Civilization" (New Borders, 1998), "Sociology" (Editions of the Twenty-First, 1998), "My Demons" (Editions of the Twenty-First, 1999), "The Well-Made Head" (Editions of the Twenty-First, 2000), "Human Nature: The Lost Paradigm" (Alternative Editions, 2000), "The Method: 3. The Knowledge of Knowledge" (Editions of the Twenty-First, 2001). Weitere Werke umfassen: "L'homme et la mort" (1951), "Autocritique" (1959), "L'esprit du temps" (1962-1976), "Le vif du sujet" (1969), "La méthode" in 5 Bänden (1977-1991), usw.