
Alexis Kokkos
Alexis Kokkos wurde 1950 in Athen geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Athen und absolvierte ein Postgraduiertenstudium in Soziologie der Bildung an der Universität Paris VIII. Er spielte eine führende Rolle bei der Gründung der Institution für Volksbildung (1981-1987), des Instituts für kontinuierliche Bildung und Ausbildung / IDEKE (Präsident 1995-1997), des Instituts für Ausbildung (2004-2009) und der Griechischen Fernuniversität (Mitglied des wissenschaftlichen Gründungsteams, 1997-2001), wo er derzeit Professor für Erwachsenenbildung und Studienleiter des entsprechenden Postgraduiertenprogramms ist.
Er gründete die Griechische Gesellschaft für Erwachsenenbildung (2004), deren Präsident er ist. Er war wissenschaftlicher Leiter des nationalen Programms zur Ausbildung von Ausbildern (2006-2008) und Ko-Koordinator des großen Lehrerfortbildungsprogramms (2009-2011). Er ist der Schöpfer der Methode des Transformative Learning through Aesthetic Experience, die in Tausenden von Schulen und Organisationen der Erwachsenenbildung in Griechenland sowie in europäischen Ländern umgesetzt wurde.
Er hat 9 Bücher und 65 Artikel über Erwachsenenbildung, transformatives Lernen und den Einsatz von Kunst in der Bildung verfasst, die in Zeitschriften wie dem Journal of Transformative Education, Convergence, LifeLong Learning in Europe, Agora, International Journal of Education and Ageing, Andragogical Studies, International Journal of Vocational Education and Training, Adult Education und anderen veröffentlicht wurden, sowie von Verlagen wie Jossey-Bass, Sense, Nova Science Publishers, Metaichmio.
Durch diese Aktivitäten wollte Alexis Kokkos zur Schaffung von Bildungsformen beitragen, die kritische Reflexion und Empowerment fördern. Er wurde für seinen Gesamtbeitrag im Bereich der Erwachsenenbildung in die International Adult and Continuing Education Hall of Fame aufgenommen und erhielt eine Ehrenauszeichnung vom International Transformative Learning Committee für seine beispielhafte Führung und seinen Beitrag zur internationalen Gemeinschaft des transformativen Lernens.