
Roy Porter
Roy Porter (1946-2002) studierte Geschichte an der Universität Cambridge, wo er später als Leiter der Geschichtsabteilung bis 1979 lehrte. Anschließend wechselte er an das Wellcome Institute der Universität London als Professor für Sozialgeschichte. Er gilt als einer der bedeutendsten Historiker der Medizingeschichte und der Aufklärung. Besonders bekannt ist er für seine bahnbrechende Forschung, die sich mehr auf Patienten als auf die Praxis der Ärzte konzentrierte. Er spezialisierte sich auf Sozialgeschichte und die Geschichte der Aufklärung des 18. Jahrhunderts. Mit einem umfangreichen Werk verfasste er über zwanzig Bücher, zu den jüngsten zählen: "Flesh in the Age of Reason", "The Cambridge History of Medicine" und "Bodies Politic: Disease, Death, and Doctors in Britain, 1650-1900"