
Renata Dalianoudi
Renata Dalianoudi hat einen Doktortitel in Ethnomusikologie vom Fachbereich Musikwissenschaft der Universität Athen. Sie studierte Klavier am Athener Konservatorium sowie Orgel, Akkordeon und Gitarre am Nationalen Konservatorium von Athen. Während ihres Studiums erhielt sie 31 Stipendien von: a) der Staatlichen Stipendienstiftung (I.K.Y.), b) dem A. Papadakis Vermächtnis-Stipendien- und Auszeichnungsabteilung der Universität Athen, c) dem Athener Konservatorium, d) dem Nationalen Konservatorium und e) der Stiftung für Forschung und Technologie/Institut für Mittelmeerstudien. Sie hat an Forschungsprogrammen teilgenommen, die sich auf die Dokumentation, Erhaltung, Digitalisierung und Archivierung der griechischen Musikkultur konzentrieren. Von 1998 bis 2001 lehrte sie am Fachbereich Musikwissenschaft in Athen als Assistentin/Vertretung des verstorbenen Professors für Ethnomusikologie Georgios Amargianakis. Von 2003 bis 2006 arbeitete sie als Musikproduzentin für das Dritte Programm von E.RA., mit dem Sendethema "Seltene Musik aus Weltkino und Theater". Seit 2006 lehrt sie im Fachbereich "Studien zur griechischen Kultur" an der Hellenischen Open University. Im akademischen Jahr 2009-2010 unterrichtet sie als Adjunct Assistant Professor am Fachbereich Tontechnik und Musikinstrumente am Technologischen Bildungsinstitut der Ionischen Inseln. Sie hat insgesamt vier postdoktorale Monographien verfasst: 1. Manos Hadjidakis und die Volksmusiktradition - Von Volks- und Rebetiko- zu "Künstlerischen Volks"-Liedern, Griechische Gesichter - Empiria Verlag, Athen 2009. 2. Manos Hadjidakis, Volksorchestrierung und Volks-"Rhythmologie" in seinem Werk, Griechische Gesichter - Empiria Verlag, [erscheint Athen, 2010]. 3. Die Geige und die Laute als traditionelle Paarung in Westkreta. Stimmungen-Repertoire-Techniken, Pancretan Association, Heraklion 2004. 4. Die Geige und die Gitarre als traditionelle Paarung in Ostkreta. Stimmungen-Repertoire-Techniken, Pancretan Association, Heraklion 2004. Sie stellte die Gesamtausgabe der Werke von Manos Hadjidakis zusammen, die als Grundlage für den Eintrag im New Grove Dictionary of Music and Musicians (2001) und Musik in Geschichte und Gegenwart (2002) diente. Ihre Artikel und Präsentationen wurden in Konferenzberichten (Griechenland & Ausland), in den Zeitschriften Folklore, MOU.S.A., Polyphonia und im Magazin der Internationalen Organisation für Volkskunst IOV-Unesco veröffentlicht. Sie ist Mitglied der Hellenischen Folklore-Gesellschaft und Mitglied & Mentorin des Vereins Griechischer Wissenschaftlerinnen. Sie ist Wissenschaftliche Beraterin bei IOV-Unesco und dem Griechischen Tanzarchiv. Sie spricht und unterrichtet fünf Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch.