
Anna-Maria Droumpouki
Anna Maria Droumpouki wurde 1980 in Athen geboren. Sie studierte Geschichte und Archäologie und erwarb einen Master-Abschluss in „Museum Studies“ an der Universität Athen. Sie promovierte in Neuerer Geschichte an derselben Universität. Sie arbeitete 2009 als Gastforscherin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Ihr Buch „Monuments of Oblivion: Traces of World War II in Greece and Europe“, eine überarbeitete Version ihrer Doktorarbeit, wurde im Juni 2014 von Polis Editions veröffentlicht. Sie war Postdoktorandin am Forschungszentrum für Neuere Geschichte der Panteion-Universität, wo sie sich auf deutsche Entschädigungen für die Juden Griechenlands konzentrierte („Diebstahl und Restitution: Deutsche Entschädigungen für den Holocaust der griechischen Juden“). Ihre postdoktorale Forschung wurde 2019 von Potamos Editions veröffentlicht („Eine endlose Verhandlung: Der Wiederaufbau der griechisch-jüdischen Gemeinden und deutsche Entschädigungen, 1945-1961“). Sie ist Gründungsmitglied des Labors für die Erforschung des modernen griechischen Judentums, wissenschaftliche Koordinatorin des Programms 'Memories of Occupation in Greece' an der Freien Universität Berlin (2016-2018) und Forschungspartnerin der Gerda Henkel Stiftung (2019-2021). Sie hat in griechischen und internationalen Fachzeitschriften und Sammelbänden publiziert. Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Erinnerung an die 1940er Jahre, den Holocaust, Memory Studies und Kulturgeschichte.