Camillo Sbarbaro

Camillo Sbarbaro
Camillo Sbarbaro wurde 1888 in Santa Margherita Ligure geboren und verbrachte sein ganzes Leben in Ligurien. Nachdem er sich geweigert hatte, der faschistischen Partei beizutreten, wurde er aus seinem Beruf als Gymnasiallehrer entlassen und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Privatunterricht in Latein und Altgriechisch. Gleichzeitig widmete er sich der Botanik und erlangte internationale Anerkennung für seine Studien über Flechten. Zu seinen Gedichtsammlungen gehören "Resine" (1911), "Pianissimo" (1914), "Rimanenze" (1955) und "Versi a Dina" (1961), sowie verschiedene Sammlungen poetischer Prosa unter dem Titel "Trucioli" (1910-1940 und 1948). Er war auch in der Übersetzung tätig und diente als Inspiration für Saba und Montale, der ihm seine erste Gedichtsammlung ("Ossi di seppia," 1925) widmete. Er verstarb 1967 in Spotorno.
