Fragst du dich, welche Öle du in dein Auto füllen sollst?
Also, wenn es Zeit ist, das Öl Ihres Autos zu wechseln, ist es notwendig zu wissen, welches Öl für Ihren Motor geeignet ist!
Dies ist in den letzten Jahren noch komplexer geworden, da moderne Motoren immer kleiner und effizienter werden, was dazu führt, dass die Hersteller strenge Spezifikationen für die von ihnen verwendeten Öle festlegen. Aus diesem Grund wurden nun vollsynthetische Autoöle entwickelt, die darauf ausgelegt sind, hohen Drücken standzuhalten und den Anforderungen eines geringen Kraftstoffverbrauchs gerecht zu werden.
Die Art des Autos, das Sie fahren, zum Beispiel, wenn Sie ein Sport- oder ein europäisches Auto besitzen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Hersteller die Verwendung von vollsynthetischem Motoröl empfiehlt. Andererseits, wenn Sie ein älteres Auto besitzen, wird der Hersteller Mineralöle empfehlen.
Darüber hinaus ist es besonders wichtig, die werkseitigen Spezifikationen zu kennen, die der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, wie z.B. die Art und Viskosität des Öls.
Diese wichtigen Spezifikationen finden Sie leicht im Handbuch Ihres Autos (Fahrzeughandbuch).
Was ist Viskosität bei Ölen und welche Bedeutung hat sie?
Viskosität bei Ölen ist eine Einheit zur Dichtemessung, die die „Fließfähigkeit“ einer Flüssigkeit misst. Um besser zu verstehen, was Viskosität genau ist, betrachten wir ein Beispiel. Zum Beispiel ist Wasser eine ziemlich dünne Flüssigkeit, die leicht fließt, und aus diesem Grund können wir sagen, dass es eine niedrige Viskosität hat.
Im umgekehrten Fall, wenn die Flüssigkeit zum Beispiel Honig ist, sprechen wir von einer dicken Flüssigkeit, die viel langsamer fließt. Daher können wir Honig leicht als eine Flüssigkeit mit hoher Viskosität beschreiben, wenn er bei einer leicht hohen Temperatur ist.
Wie Sie verstehen, verhalten sich Autoöle genau auf die gleiche Weise. Sie haben sicherlich bemerkt, dass der Mechaniker, wenn Sie zur Werkstatt für einen Ölwechsel gehen, den Motor zuerst 1-2 Minuten laufen lässt, bevor er die gebrauchten Motoröle entfernt, damit sie ersetzt werden können.
Aber was bedeuten die Zahlen auf Ölverpackungen wie 5W-40?
Die Dichtezahlen, wie sie korrekt genannt werden, geben an, wie dick ein Schmiermittel ist, wie wir oben erwähnt haben. Es wird durch 2 Zahlen dargestellt, wobei die erste mit dem Buchstaben „W“ (Winter) sich darauf bezieht, wie das Öl fließt, wenn es kalt ist, und die zweite darauf, wie das Öl fließt, wenn es heiß ist unter Motorbetriebsbedingungen.
Welchen Öltyp solltest du wählen?
Du hast wahrscheinlich bemerkt, dass es auf dem Markt viele Autölarten gibt und du dich sicherlich fragst, welches das richtige für dein Fahrzeug ist. Lassen Sie uns mit den drei grundlegenden Öltypen beginnen, wie Mineralöl, Halbsynthetik und auch Vollsynthetik.
Mineralöle sind Öle, die keiner großen Verarbeitung unterzogen wurden, was bedeutet, dass diese Öle im Vergleich zu den anderen günstiger sind. Natürlich sind Schutz, Leistung und Kraftstoffeffizienz deutlich geringer.
Der zweite Öltyp sind Halbsynthetische Öle, die eine Mischung aus Mineralölen und synthetischen Ölen sind, um zusätzliche Leistung zu bieten, aber mit geringeren Kosten im Vergleich zu synthetischen Ölen.
Schließlich sind Vollsynthetische Öle die vergleichsweise teuersten Öle, da sie die umfangreichste Verarbeitung aufweisen, aber besseren Schutz für den Motor und eine höhere Kraftstoffersparnis bieten.
Spezifikationen - Internationale Standards
ACEA: Standard von europäischen Automobilherstellern.
- A/B: Für Benzinmotoren und leichte Dieselmotoren. (z.B. A3/B4)
- C: Für Motoren mit Partikelfiltern (DPF). (z.B. C3)
- E: Für Nutzfahrzeuge (Lastwagen).
API: Amerikanischer Standard, der weltweit verwendet wird.
- S: Für Benzinmotoren (z.B. SN, SM)
- C: Für Dieselmotoren (z.B. CK-4, CJ-4)
ILSAC: Standard von amerikanischen und japanischen Herstellern.
- Vor allem für Benzinmotoren und betrifft Kraftstoffeffizienz und Emissionen. Beispiele: GF-5, GF-6
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