Die allgemeine Schlussfolgerung des Buches ist, dass der Nihilismus mittlerweile die Ebene der Institutionen durchdrungen hat und im Kern des Subjekts verankert ist, wo er die individualisierte Persönlichkeit von innen heraus aufspaltet und sie in eine formlose Masse verwandelt.
Anstelle des einst mächtigen „prometheischen“ Willens zur Macht, der den modernen Menschen auf der aufsteigenden Seite seiner evolutionären Kurve charakterisierte, bleibt die angespannte innere Suche nach neuen, immer neuen, hedonistischen Formen der Selbstanalyse des Verlangens. Es ist ein hedonistischer Selbstnihilismus.
„Am einen Ende handelt es sich um eine Art Gefräßigkeit, eine unstillbare Nachfrage nach mehr, immer mehr. Am anderen Ende ist es eine Mischung aus Aufgeben, Rückzug, Feigheit angesichts des Unglücks und des Todes.“ Der Nihilismus verwandelt sich somit in eine pandemische Psychopathologie in der modernen Welt. Es ist eine soziale Krankheit.
Krankheit der Kultur, die sich keiner institutionellen Behandlung fügen lässt. Ihre Heilung hängt nicht mehr von der Veränderung der Institutionen ab, sondern von der Veränderung der Seelen: von einer metaphysischen Revolution / Wende.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
Produktdetails
- Autor
- THeodoros I. Ziakas
- Verleger
- Armos
- Untertitel
- Eine kurze Geschichte über das Schicksal der Freiheit
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789605274801
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 263
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2008
- Veröffentlichungsdatum
- 2008
Inhalt
- Philosophische Strömung/Schule
- Nihilismus
- Lesestufe
- Klassische Texte
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