Wir verdanken das Montaillou zunächst einem historischen Zufall, der Sammlung der Überreste der albigensischen Häresie in der Gegend eines unzugänglichen Dorfes, auf einem Bergrücken der Pyrenäen.
Wir verdanken das Montaillou der Genauigkeit des Inquisitors, des Bischofs Jacques Fournier (später Papst Benedikt XII.), der bereit war, seine Opfer gründlich zu verhören - und der Sorgfalt, alles zu dokumentieren.
Doch letztendlich verdanken wir das Montaillou dem Elan von Le Roy Ladurie, der die «unmittelbare Aussage des Bauern über sich selbst» zwischen den Zeilen des inquisitorischen Protokolls suchen wollte, um die Dorfbewohner der alten Zeit, Fleisch und Blut, direkt zu sehen.
Mit demselben Schritt bahnte er den Weg zur Mikrojournalistik, einem Bereich, in dem Anthropologie und Geschichte endlich ein passendes Paar werden.
(. . .) [Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Emmanuel Le Roy Ladurie
- Verleger
- Ekdoseis tou Eikostou Protou
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Tastaturen
- Akademisch
- Motiv
- Weltgeschichte, Archäologie, Wissenschaft der Geschichte, Geschichte Europas
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Ein okzitanisches Dorf von 1294 bis 1324
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 650
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2008
- Veröffentlichungsdatum
- 2008
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789608219557
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