Lacan war eine Erinnerung an etwas Grundlegendes. Er untersuchte die menschliche Natur und die menschliche Condition gegen eng definierte Parameter und behauptete, dass das Selbst nicht als Verfassung existiert, nicht als eine Summe von Haltungen, die sich um einen Kern gruppieren, sondern stattdessen als ein Grenzland: es ist kein stabiles, erkennbares Wesen, sondern ein offenes Feld äußerer Kräfte, falscher Identitäten und Selbsttäuschungen, es ist eine Fusion von Innen und Außen, ein Collage, eine Sammlung von Teilansichten.
Für Lacan gibt es eine fundamentale Unzulänglichkeit - intern und integral - eine biologische Unzulänglichkeit, einen Mangel an Sein, einen Mangel an ontologischer Autonomie, eine ontologische Unsicherheit, auf der das Leiden gegründet ist und die die ultimative Tragödie der menschlichen Condition markiert. Weil man nicht über ein angeborenes Sein verfügt und diesen Verlust ausmerzen möchte, identifiziert man sich mit Personen und Bildern, während das Ego diese Internalisierung von Andersheit ist. Seine folgende Anerkennung, dass menschliches Wollen das Sein übersteigt, macht ihn tragisch.
[Απόσπασμα από κείμενο του εκδότη]
Hersteller
- Autoren
- Jacques Lacan, E. Boliaki
- Verleger
- Iatrikes Ekdoseis P. CH. Paschalidis
- Sprache
- Englisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 126
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- ISBN-13
- 9789603995128
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