-Ich bezweifle nicht, dass die Kirchenväter einige rhetorische Figuren von den antiken Schriftstellern entliehen haben, antwortete der Bezirjis. Sie waren jedoch erbitterte Feinde der klassischen Bildung und der Kultur der Antike. [...] Die Schmach des Hellenismus durch die Kirche war so systematisch, dass die Griechen gezwungen waren, ihren Namen zu ändern, sich in Römer, Romioten oder Gräko zu umbenennen.
In bestimmten Wandmalereien des Heiligen Berges werden zusammen mit den Heiligen und Engeln verschiedene Philosophen abgebildet, Aristoteles, Platon, Sokrates, Pythagoras. Alle tragen Kronen, haben lange Bärte und sind wie byzantinische Prinzen gekleidet.
Es ist bekannt, dass die Kirche versuchte, die antiken Weisen zu vereinnahmen, zumindest diejenigen, die sie nicht zu begraben vermochte, indem sie ihr Denken verfälschte. Das wird doch den Schülern der Sekundarstufe beigebracht, dass die Antike das Zepter der Kultur an das Byzantinische Reich übergab? Der Christentum, mein lieber Freund, setzt die Antike nicht fort, es folgt ihr einfach, wie die Nacht dem Tag folgt. Die Theologie negiert die Philosophie. Ersteres antwortet auf alles, während letzteres vor allem zu fragen weiß.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Vasilis Alexakis
- Verleger
- Exantas
- Ursprünglicher Titel
- U. Z.
- Typ
- Prosa
- Untertitel
- Neuartige
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 339
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2007
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789602566527
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