Die Kartographierung der Präsenz des Franziskus von Assisi im Werk und Denken von Nikos Kazantzakis offenbart, dass die Bindungen, die den kretischen Denker mit dem westlichen Heiligen verbanden, die Konventionalität der Beziehung zwischen Biograf und Biografiertem überstiegen.
Die Persönlichkeit oder vielmehr der Mythos des Franziskus stellte für Kazantzakis nicht nur die attraktivste Version des Christentums dar, sondern auch einen wertvollen Weggefährten, der ihn unaufhörlich mit Inspirationen für die Stationen und Wendepunkte seines geistlichen Weges versorgte.
Die vorliegende Studie hat das Ziel, die franziskanischen Aspekte des kazantzakischen Bewusstseins zu dokumentieren und hervorzuheben. Das Studium dieser Aspekte ermöglicht einerseits einen kritischen Zugang zu den Ansprüchen von Heldentum und Heiligkeit, die das anthropologische Ideal zusammensetzen und die sozialen Ideen sowie politischen Visionen von Kazantzakis dynamisch bereichern.
Andererseits fördert das Studium dieser Aspekte die Bedingungen eines erneuerten Dialogs zwischen den Konstanten des christlichen Glaubens und den strukturellen Materialien des metaphysischen Universums des kretischen Denkers.
[Auszug aus dem Text der Herausgeber- oder Verlagspräsentation]
Hersteller
- Autor
- Panagiotis A. Yfantis
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Das anthropologische Ideal von Nikos Kazantzakis und Franz von Assisi
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 291
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2007
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Autoren
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789605242459
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