In dem vorliegenden Buch beschäftigt sich Philippe Sampo, ein angesehener Forscher der Beziehungen zwischen Philosophie und Literatur, mit dem Ansatz, bedeutende literarische Texte (Proust, Beckett, V. Woolf, T. Mann u.a.) durch französische Philosophen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Derrida, Deleuze, Marx, Ricoeur, D'Cohob, Badiou und Foucault) in fruchtbare Auseinandersetzungen mit deutschen Philosophen (Kant, Hegel, Nietzsche oder Heidegger) zu thematisieren.
Sampo wendet sich entschieden gegen die Vorstellung, dass Philosophie und Literatur radikal unterschiedliche Disziplinen seien, sowie gegen die verschiedenen Versuche, die eine in die andere einzuordnen. Indem er die Analysen von Masère zur literarischen Philosophie unterstützt, argumentiert er, dass es im Interesse der Philosophie liege, Literatur nicht als Gegenstand der Reflexion zu betrachten, sondern den theoretischen Umfang bestimmter literarischer Werke anzuerkennen.
Die Philosophie kann somit nicht nur ihre Konzepte und die Natur ihrer Tätigkeit der kritischen Prüfung unterziehen, sondern sich auch erweitern, indem sie anerkennt, dass sie auch auf literarischen Werken praktiziert werden sollte.
Hersteller
- Autor
- Philippe Sabot
- Verleger
- Gutenberg
- Untertitel
- Ansätze und Bedeutung eines Themas
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 285
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789600118896
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