Die traditionelle Auffassung der Didaktik des Altgriechischen war nivellierend. Sie unterschied nicht zwischen Prosa und poetischem Text, zwischen historischem und philosophischem Diskurs. Sie betrachtete sie als Texte grammatikalisch-syntaktischer Untersuchung. Das Erreichen des Sinns durch eine Wort-für-Wort-Übersetzung ist unbefriedigend.
Die neuen sprachlichen und textuellen Auffassungen betrachten den Text als ein Ensemble von Strukturen und Beziehungen. Was jetzt wichtig ist, ist nicht die technologische Anerkennung bestimmter Sprachtypen, sondern die strukturelle Konstruktion und Funktion, die sinnliche Artikulation, die stilistische Besonderheit und der artspezifische Unterschied.
Auf diese Weise ist das Verständnis, das auch das zentrale Ziel des Unterrichts antiker Texte ist, nicht oberflächlich, sondern wesentlich und vielschichtig. Ein modernes Verständnis der Didaktik des Altgriechischen umfasst all diese Formen der Untersuchung.
Die Untersuchung der strukturellen Konstruktion und Funktion betrifft nicht nur die strukturellen Materialien, Haupt- und Nebensätze, Haupt- und Nebenklauseln, sondern auch die Beziehungen der strukturellen Materialien zueinander sowie deren Funktion innerhalb eines kommunikativen Diskurses.
Die Untersuchung der sinnlichen Artikulation sieht den Text nicht als einen Sinn, sondern als ein Bedeutungsensemble, das in sinnvolle Untersätze artikuliert wird, wobei die Existenz des einen die Präsenz des anderen bedeutend macht.
Die Untersuchung der stilistischen Besonderheit bezieht sich auf die Entdeckung des besonderen Stils, des besonderen Ausdrucks, der den einen Autor vom anderen unterscheidet und die eine Textstelle von der anderen differenziert.
Die Untersuchung des artspezifischen Unterschieds dreht sich um die Identifizierung des kennzeichnenden Unterschieds der verschiedenen Arten des Diskurses, also jener Elemente, die die Identität des Textes so bestimmen, dass er vom anderen erkannt wird.
Diese grundlegenden Kriterien der interpretativen Annäherung behandelt die vorliegende Arbeit und strebt an, die Trennlinien zwischen Perspektiven der Untersuchung sowohl auf horizontaler charakterologischer Ebene als auch auf vertikaler artspezifischer Ebene zu ziehen.
Sie hat zum Ziel, die Perspektive der Untersuchung antiker Texte zu erweitern und zu vertiefen, mit dem Ziel, alle jene verborgenen Schätze des altgriechischen Diskurses aufzuspüren, die nur den unzufriedenen Liebhabern der Schönheitsliebe des altgriechischen Diskurses offenbart werden.
Hersteller
- Autor
- Michalis TH. Koutsos
- Verleger
- Ekdoseis Ziti
- Tastaturen
- Erziehung
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 347
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2006
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Auszeichnung
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- ISBN-13
- 9789604560127
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