Der Band präsentiert die byzantinische Idee, wie sie von zwei herausragenden Denkern der historischen und philosophischen Gedankenwelt Russlands im zweitenhalbten des 19. Jahrhunderts aufgefasst und ausgedrückt wurde. Hier werden zwei äußerst zeitgemäße Essays zusammengelegt: Byzantinismus und die Slawen (1875) von Konstantin Leontjew und Byzantinismus und Russland (1896) von Wladimir Solowjow.
Diese Autoren sind nicht die typischsten, bleiben jedoch unbestreitbar die interessantesten Vertreter der Slavophilen und der westlich orientierten Denker. Es handelt sich um die beiden Hauptströmungen des Geistes dieser Zeit, die in ununterbrochener Einheit, aber auch in Konflikt miteinander koexistierten.
Denn, wie Alexandre Herzen sagte, mögen sie – wie Janus oder der Zweiköpfige Adler – in entgegengesetzte Richtungen schauen, doch hatten sie alle ein Herz, das schlug. Die Auseinandersetzung zwischen Slavophilen und westlich orientierten Intellektuellen bestimmt, zumindest ästhetisch und emotional, den gesamten kulturellen und politischen Weg Russlands bis in unsere Tage.
Das Byzantinische Reich, geliebt oder gehasst, spielte eine entscheidende Rolle bei der Formung Russlands, von seiner Geburt bis zu dem Moment, in dem es sich in eine imperialistische Supermacht verwandelte, einen kritischen geopolitischen Faktor.
Hersteller
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 312
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2018
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9789600363395
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