In der Faltung argumentiert Gilles Deleuze, dass die Werke von Leibniz die Grundlage der Philosophie des Barock sowie der Theorien bilden, die die moderne Kunst und Wissenschaft analysieren.
Das Konzept der Einheit, ein Ausdrucksmodell der modernen Ästhetik, wird als Faltung von Raum, Bewegung und Zeit betrachtet. Auch die Welt wird als ein 'Körper' unzähliger Faltungen und Oberflächen interpretiert, die sich durch die komprimierte Zeit und den Raum windet und verknüpft.
Deleuze argumentiert, dass Leibniz unter anderem der Vorläufer moderner Ansichten über Ereignis und Geschichte war, als mehrschichtige Kombinationen von Punkten in Bewegung, sowie der Theorie, dass das 'moderne' Subjekt sich ständig im Werden befindet.
Um ein modernes neo-barockes zu entdecken, genügt es, der Geschichte der unendlichen Faltung in allen Künsten zu folgen: 'Faltung um Faltung', mit der Poesie von Mallarmé und dem Roman von Proust, aber auch dem Werk von Matisse, der Musik von Boulez und der Malerei von Hantai. Dieser Neoleibnizianismus hat nicht aufgehört, die Philosophie zu inspirieren.
Hersteller
- Autor
- Gilles Deleuze
- Verleger
- Plethron
- Ursprünglicher Titel
- Der Falz
- Übersetzung
- Nikos Iliadis
- Untertitel
- Leibniz und der Barock
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 288
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2006
- Veröffentlichungsdatum
- 2006
- Abmessungen
- 13x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789603481423
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