Ich habe niemals versucht, meine Schüler davon zu überzeugen, mich für unfehlbar zu halten - nur ein "Musikpädagoge" braucht das. Im Gegenteil habe ich oft gewagt, etwas zu sagen, das ich später revidieren musste - ich habe oft Anweisungen gegeben, die bei der Anwendung als falsch erwiesen wurden und die ich korrigieren musste.
Vielleicht waren meine Fehler nicht vorteilhaft für den Schüler, aber sie haben ihm keinen Schaden zugefügt. Tatsächlich muss die Tatsache, dass ich seine Fehler offen anerkannt habe, ihn zum Nachdenken angeregt haben. Was mich betrifft, so hatte ich, da die Anweisungen, die ich gegeben hatte, ungeprüfte Produkte meines eigenen Denkens waren, durch die unmittelbar offenbar gewordenen Fehler Anlass, meine Anweisungen von Grund auf zu überprüfen und ihre Formulierung zu verbessern.
So entstand also dieses Buch. Aus den Fehlern, die meine Schüler aufgrund unzureichender oder falscher Anweisungen gemacht haben, habe ich gelernt, wie ich die richtigen Anweisungen geben kann. Das erfolgreiche Abschließen der Übungen durch meine Schüler bestätigte die Richtigkeit meiner Bemühungen, ohne mich in der Illusion zu wiegen, das Problem endgültig gelöst zu haben.
(aus dem Vorwort des Buches)
Hersteller
- Autor
- Arnold Schoenberg
- Verleger
- Nasos
- Ursprünglicher Titel
- Harmonielehre
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 544
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 1992
- Auszeichnung
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- Abmessungen
- 17x24 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Nein
- Themen
- Kino, Theater, Musiktheorie
- ISBN-13
- 9789607030122
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