Die Handlung der Perser beginnt an einem späteren Zeitpunkt nach der überwältigenden Niederlage der persischen Macht bei Salamis. In keiner Weise wird versucht, die historischen Ereignisse detailliert und genau aufzuzeichnen.
Es geht nur darum, eine Version der historischen Wahrheit zu präsentieren, wie sie das dramatische Genre diktiert, und die zeitlose Essenz der Dinge herauszustellen. In einer dramatischen Atmosphäre muss die Ursache des Übels klar werden und der Kreis der verhängnisvollen Konsequenzen geschlossen werden.
Der Xerxes, ein überheblicher Feldherr und Träger der Hybris, ist tragisch schuldig, da er rücksichtslos das „Blühen der Heimat“ seiner persönlichen Eitelkeit opfert und die Strafe des hölzernen Zeus auf sich zieht. „Wenn die Überheblichkeit blüht, trägt das Ährenfeld des Unheils Früchte, und nur Tränen bleiben dir zum Ernten“, betont das Gespenst des toten Darius.
Doch neben dem Machtmissbrauch und der Respektlosigkeit stellt die unzureichende Einschätzung der Kraft einer Welt mit einer überlegenen Form politischer Organisation, der Demokratie, eine Hybris im Verhalten von Xerxes dar.
Hersteller
- Autor
- Aischylos
- Verleger
- Okeanida
- Genre
- Antike griechische Literatur
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 130
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 14x23.5 cm
- Sprache
- Griechisch
- Originaltext
- Nein
- Klassische Literaturbücher
- -
- Zweisprachige Ausgabe
- Nein
- Sammelausgabe
- Nein
- Illustrierte Ausgabe
- Nein
- ISBN-13
- 9789604108510
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