Die im Stich gelassene Frau wird von einer ständig wachsenden Leidenschaft für Rache gepeinigt, die, während sie in wenigen logischen Augenblicken ihre unvermeidliche Verlassenheit erkennt, sich buchstäblich in ein Element der Zerstörung verwandelt.
Diese Sichtweise möchte der Dichter beleuchten. Aus diesem Grund greift er vielleicht, innerhalb der großen Monologe der Medea, auf innere, keuchende Selbstreflexionen zurück – eine Art rasender innerer Monolog in der zweiten Person – um die gewaltigen Dimensionen der Leidenschaft zu skizzieren.
Die Heldin führt oft Gespräche mit ihrem Herzen und ihrem Hass, diskutiert ihre Absichten, ihre Widerstände und ihre rationalen Ängste, die sie schnell überwindet. Das Verlangen nach Zerstörung ist so intensiv, dass es ihr Bewusstsein überschattet.
Sie glaubt, dass das einzige Mittel, um ihre Existenz zu rechtfertigen, ihren Wert für sich selbst und für andere zu bestätigen, der Mord in seiner schrecklichsten Form ist: die Kindsmord.
Hersteller
- Autor
- Lucius Annaeus Seneca
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Genre
- Lateinische Literatur
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 67
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2000
- Veröffentlichungsdatum
- 2000
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Sprache
- Griechisch
- Originaltext
- Nein
- Klassische Literaturbücher
- Nein
- Zweisprachige Ausgabe
- Nein
- ISBN-13
- 9789600328486
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