Als Odysseus sich bei Polyphem als „Niemand“ vorstellte, ließ das Genie Homers den Zyklopen nicht verwirrt oder zögerlich bleiben. Der einzige Weg, wie ein Ungeheuer den anderen verstehen kann, besteht darin, ihn als nichts zu empfinden.
Odysseus' Selbstverleugnung erwies sich als rettend für den listigen König von Ithaka, aber auch für die griechische Kultur, die in keiner Weise den anderen als nichts begreifen kann. Dieser „Niemand“, der den anderen nicht in nichts verfallen lässt, wird zum Lebensziel der Einsiedler in der Wüste.
Mit dem Frühling in der Nähe als Bild Gottes beginnt die neue große Odyssee der Rückkehr des Ichs nach Ithaka durch das erneuernde „Nichts“. Diese neue Reise des Menschen können wir verfolgen, indem wir in diesem Buch von Stelios Rammos die unverfälschten Worte der heiligen Alten lesen.
Wir finden unser wahres Selbst, wenn wir als „Niemand“ zwischen dem Ich und dem Anderen wandeln.
Hersteller
- Autor
- Stelios Ramfos
- Verleger
- Armos
- Untertitel
- Ein Rückzugsort im Gerontikon
- Motiv
- Heilige Leben, Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 486
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789606152207
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