Die vorliegende Studie hat das Ziel, das persönliche Erscheinen der Parteien vor den Gerichtsräten zu untersuchen, ein Verfahrensinstitut, das stets als äußerst benachteiligt galt. In dem Bestreben, eine theoretische Annäherung an das Institut des persönlichen Erscheinens der Parteien vor den Gerichtsräten zu bieten und die vielen praktischen Probleme, die auf dieser Ebene entstanden sind, interpretationsgerecht anzugehen, strebt dieses Werk an, dies durch eine analytische Erfassung des historischen Werdegangs der entsprechenden Bestimmungen zu erfüllen.
Über einen ganzen Achtzigjahreszeitraum (1920-2010) hat die ausdrückliche gesetzliche Einführung, teils mit potenziellem (1920-1950) und teils mit obligatorischem (1951-2010) Charakter, die rechtsprechende Praxis nicht davon abgehalten, ihm mit charakteristischer Abneigung zu begegnen, indem sie verschiedene Ausreden erfand, um die Anwendung zu vermeiden. Auch der prozessuale Gesetzgeber hat in den letzten zwei Jahren mit zwei aufeinanderfolgenden Gesetzesentwürfen (N 3904/2010 und N 4055/2012) anstatt die Bedeutung des Instituts im Rahmen des leidvollen Zwischenverfahrens zu betonen, mit dem endgültigen Ziel der 'tatsächlichen' Beschleunigung des Verfahrens und der Entlastung des mündlichen Verfahrens, die Dinge eher kompliziert, indem er zunächst das verpflichtende Erscheinen der Anwälte der Parteien im Rat etablierte und schließlich das entsprechende Recht auf unzulässige Weise einschränkte.
Andererseits blieben zahlreiche spezielle verfahrensrechtliche Regelungen (sowohl in der StPO als auch in speziellen Gesetzen) unberührt, in denen das Recht auf persönliches Erscheinen der Parteien vor dem Gerichtshof vorgesehen ist, um ihr Recht auf Anhörung mündlich auszuüben. Wenn man dem all diese Punkte hinzufügt und auch die sich ständig weiterentwickelnde Rechtsprechung des EGMR berücksichtigt, der unser Land nicht selten wegen Verletzung des Grundsatzes der Waffengleichheit bei der (Nicht-) Anhörung des Angeklagten durch den Rat, der über Fragen der vorläufigen Haft entscheidet, verurteilt hat, wird deutlich, dass das Institut des persönlichen Erscheinens der Parteien vor dem Gerichtshof ein erhöhtes theoretisches und praktisches Interesse aufweist.
Konkret gliedert sich das Werk in die folgenden fünf Kapitel: Gesetzliche Entwicklung des Instituts im griechischen Strafprozessrecht, Dogmatische Fundierung des Instituts des persönlichen Erscheinens der Parteien vor dem Gerichtshof, Die gesetzlich vorgesehenen Fälle des persönlichen Erscheinens der Parteien vor dem Gerichtshof, Voraussetzungen des persönlichen Erscheinens der Parteien vor dem Gerichtshof und Der Prozess des Erscheinens der Parteien vor dem Gerichtshof.
Hersteller
- Verleger
- Nomiki Vivliothiki
- Typ
- Fair - Rechte
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Das persönliche Erscheinen der Parteien
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 272
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- ISBN-13
- 9789602729663
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