Epikur hat nicht das Ziel, die Menschen zur Lust und zur Vermeidung von Schmerz zu bewegen. Er betrachtet es als gegeben und selbstverständlich, dass dies die Motive und das Ziel jeder menschlichen Handlung sind. Das Problem, das er lösen möchte, ist das Versagen der Menschen, das Glück zu sichern, das sie von Natur aus wünschen und um das sie kämpfen. Seine Ethik ist ein Bildungssystem über die Mittel, durch die die Menschen ein Leben sichern können, in dem die lustvolle Erfahrung den Schmerz überwiegt.
A.A. Long Wenn die ernsthafte Auseinandersetzung mit der epikureischen Philosophie in Griechenland noch in den Kinderschuhen steckt, gilt das nicht für den Rest der westlichen Welt; die Explosion des Interesses an der hellenistischen Philosophie, die Ende des 20. Jahrhunderts stattfand, hat reiche Früchte getragen und trägt weiterhin Früchte: ein Fülle an Studien, ein hohes Niveau des Dialogs, umfangreiche Bibliographie. Viele Gelehrte beschäftigen sich mit der Wiederherstellung der alten Texte, der Klärung ihrer Bedeutungen, ihrer philosophischen Interpretation sowie der kritischen Auseinandersetzung mit den Positionen Epikurs.
Eine Zusammenstellung der wichtigsten Studien ist das Buch "Epikureische ethische Philosophie".
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Produktdetails
- Autoren
- Giorgos Zografidis, A. A. Long, David Sedley
- Verleger
- Epilogi / THyrathen
- Untertitel
- Studien
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789608097889
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 349
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
Inhalt
- Lesestufe
- Klassische Texte
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