Aufsätze

Προς το παρόν, Texte über zeitgenössische Umgangsformen

Autor: Vasilis Karapostolis

Unsere Zeit hat das schwere Erbe der Ablehnung geerbt: Gottes, der Natur, der Ungleichheit. Einst konnte man Gott im Namen der Menschen, die Natur im Namen des Geistes, die Klassenstruktur im Namen...

Unsere Zeit hat das schwere Erbe der Ablehnung geerbt: Gottes, der Natur, der Ungleichheit. Einst konnte man Gott im Namen der Menschen, die Natur im Namen des Geistes, die Klassenstruktur im Namen der Gleichheit leugnen. Man konnte alles leugnen, jedes Atom des Vorhandenen, während man sich bemüht, das Kommen dessen, was noch nicht gekommen ist, zu...

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Beschreibung

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Unsere Zeit hat das schwere Erbe der Ablehnung geerbt: Gottes, der Natur, der Ungleichheit. Einst konnte man Gott im Namen der Menschen, die Natur im Namen des Geistes, die Klassenstruktur im Namen der Gleichheit leugnen. Man konnte alles leugnen, jedes Atom des Vorhandenen, während man sich bemüht, das Kommen dessen, was noch nicht gekommen ist, zu verkürzen. Und das Noch... inspirierte das Opfer und rechtfertigte den Mord.

Doch wenn die Erwartungen fehlen, was bleibt dann? Da die Geschichte nicht schützt, möge ein Weg im Zufälligen gefunden werden. Und hier beginnt die Arbeit der Zustimmung. Eine schwierige Arbeit. Denn worauf wird die Erschöpfung gestützt, um ein Ja zu murmeln?

Der Stoiker, der Christ, jeder hielt auf seine Weise an der 'Akzeptanz des Geschehens' fest. Epiktet, Spinoza, Pascal ertragen, weil es ein Universum oder einen Gott gibt. Sogar der Ablehnende Nietzsche verkündet die amor fati und erwartet den Übermenschen, und Marx 'duldet' den Kapitalismus, weil er schließlich den Kommunismus erleichtern wird. Heute, im Namen wessen würde die Gegenwart erträglich werden?

[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]

Hersteller

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autor
Vasilis Karapostolis
Verleger
Plethron
Sprache
Griechisch
Untertitel
Texte über zeitgenössische Umgangsformen
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
165
Veröffentlichungsdatum
11/1990
Veröffentlichungsdatum
1990
Abmessungen
12x18 cm
ISBN-13
9789607599148

Wichtige Informationen

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Unsere Zeit hat das schwere Erbe der Ablehnung geerbt: Gottes, der Natur, der Ungleichheit. Einst konnte man Gott im Namen der Menschen, die Natur im Namen des Geistes, die Klassenstruktur im Namen der Gleichheit leugnen. Man konnte alles leugnen, jedes Atom des Vorhandenen, während man sich bemüht, das Kommen dessen, was noch nicht gekommen ist, zu verkürzen. Und das Noch... inspirierte das Opfer und rechtfertigte den Mord.

Doch wenn die Erwartungen fehlen, was bleibt dann? Da die Geschichte nicht schützt, möge ein Weg im Zufälligen gefunden werden. Und hier beginnt die Arbeit der Zustimmung. Eine schwierige Arbeit. Denn worauf wird die Erschöpfung gestützt, um ein Ja zu murmeln?

Der Stoiker, der Christ, jeder hielt auf seine Weise an der 'Akzeptanz des Geschehens' fest. Epiktet, Spinoza, Pascal ertragen, weil es ein Universum oder einen Gott gibt. Sogar der Ablehnende Nietzsche verkündet die amor fati und erwartet den Übermenschen, und Marx 'duldet' den Kapitalismus, weil er schließlich den Kommunismus erleichtern wird. Heute, im Namen wessen würde die Gegenwart erträglich werden?

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Vasilis Karapostolis
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Sprache
Griechisch
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Texte über zeitgenössische Umgangsformen
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
165
Veröffentlichungsdatum
11/1990
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1990
Abmessungen
12x18 cm
ISBN-13
9789607599148

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