Euthyphro entfaltet sich kurz vor dem Prozess gegen Sokrates im Jahr 399 v. Chr. Der Schauplatz des Dialogs ist einfach: Sokrates trifft zufällig außerhalb des Büros des athenischen Magistrats (der Stoa des Königsarchons), der für Angelegenheiten des öffentlichen Kults und die Einhaltung religiöser Gesetze zuständig war, auf einen jüngeren Mitbürger.
Sein Name war Euthyphro und er war gekommen, um seinen Vater vor dem Königsarchon wegen eines Vorfalls zu beschuldigen, der drei Jahre zuvor auf ihrem Familienbesitz in Naxos stattgefunden hatte und zum Tod eines ihrer Arbeiter führte, was Euthyphro zufolge auf die Nachlässigkeit seines Vaters zurückzuführen war.
Nach attischem Recht war der zuständige Amtsträger für die Entgegennahme einer solchen Anklage tatsächlich der Königsarchon, da der Fall einen Totschlag betraf und nach archaischem Glauben Blutschuld eine Verunreinigung für die Stadt darstellte und gereinigt werden musste.
[...] (Aus der Einleitung der Ausgabe)
Hersteller
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 88
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 1982
Inhalt
- Philosophische Strömung/Schule
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- Lesestufe
- Klassische Texte
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