Die Metapsychologie nannte Freud die Beschreibung des psychischen Prozesses auf der Grundlage von lokalen, dynamischen und ökonomischen Modellen. Diese sind bildlich, könnte man sagen, Mittel, rhetorische Konventionen, die helfen, das darzustellen, herauszustellen und zu "reden", was definitionsgemäß zu jener Zeit war und nach wie vor fast unbegreiflich, undenkbar und unformuliert ist, nämlich die menschliche Psyche und ihre Prozesse, umso mehr, wenn sie unbewusst sind.
So versuchen die "Essays zur Metapsychologie", auf einer allgemeineren theoretischen und reflexiven Ebene die grundlegenden Konzepte zu begründen und zu klären, auf denen die Forschung und die therapeutische Praxis des Vaters der Psychoanalyse basieren, was auf seine tief philosophische Natur hinweist. Solche Konzepte sind der Trieb, das Unbewusste, die Verdrängung, der Traum im Lichte der metapsychologischen Modelle, die Trauer und die Melancholie.
„Wenn der [melancholische] sich in seiner Selbstkritik als kleinlich, egoistisch, ungerecht, abhängig, als jemand, der nur die Schwächen seiner Existenz versteckt hat, präsentiert, könnte er, so viel wir wissen, sehr nahe an der Selbstkenntnis sein, so dass wir uns einfach fragen werden, warum man zuerst krank werden muss, um einer ähnlichen Wahrheit näher zu kommen.“ (Sigmund Freud)
Hersteller
- Autor
- Sigmund Freud
- Verleger
- Plethron
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 142
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2020
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789603483373
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