„Mein lieber Herr Poirot!“
Es war eine sanfte, schnurrende Stimme, die nichts Spontanes oder Zufälliges hatte; es war offensichtlich, dass der Besitzer sie als gut geöltes Werkzeug benutzte. Hercule Poirot drehte sich um, verbeugte sich und reichte seine Hand mit größter Förmlichkeit. Es gab etwas Ungewöhnliches in seinem Blick. Man könnte sagen, dass dieses zufällige Treffen in ihm ein Gefühl weckte, das er nur selten zu erleben pflegte.
„Mein lieber Herr Saitana“, sagte er. Beide verstummten. Sie erinnerten an Kämpfer, die in Alarmbereitschaft waren. Sie waren von einer eleganten, lethargischen Londoner Menge umgeben. In ihre Ohren drangen langsame Gespräche und Murmeln: „Ach, meine Liebe, wie schön sind sie alle!“ „Aber sind sie nicht außergewöhnlich?“ Sie befanden sich auf einer Tabakpapierschau in Wessex House. Der Eintritt kostete eine Guinee, und die Einnahmen gingen an die Krankenhäuser Londons.
„Mein lieber Freund“, sagte Herr Saitana, „wie freue ich mich, Sie zu sehen! Es gibt in letzter Zeit nicht viele Hinrichtungen, nicht wahr? Ist das eine Urlaubszeit für die Verbrecher? Oder steht hier heute vielleicht ein Raubüberfall bevor? Oh, das wäre wunderbar!“
„Leider, mein Herr“, antwortete Poirot. „Ich bin hier als Privatmann.“ Die Aufmerksamkeit von Herrn Saitana wurde für einen Moment von einer ätherischen jungen Erscheinung mit kunstvollem Haaransatz abgelenkt.