Du wirfst ihr vor, dass sie nicht mehr die gleiche ist! Oh, Émile, hast du dich denn überhaupt nicht verändert? Ach! Ihre Unbeständigkeit ist das Werk deiner eigenen Leichtfertigkeit. Sie hatte geschworen, dir treu zu sein; und du hattest nicht geschworen, sie für immer zu verehren?
Du verlässt sie und möchtest, dass sie dir treu bleibt; du missachtest sie und möchtest, dass sie dich ewig ehrt! Aber deine Kälte, das Vergessen, deine Gleichgültigkeit haben dich aus ihrem Herzen vertrieben. Sie hat ihre Schwüre gebrochen, indem sie einfach deinem Beispiel gefolgt ist. Hättest du sie nicht vernachlässigt, hätte sie dich niemals verraten.
Diese Worte, die selbst in unseren Tagen fortschrittlich klingen mögen, wurden von einem Mann verfasst, der im Mittleren des 18. Jahrhunderts lebte: dem großen Philosophen Jean-Jacques Rousseau. In seinem unvollendeten Werk „Émile oder Über die Erziehung“ argumentiert er, dass die eheliche Bindung nicht auf den Konventionen der Gesellschaft basieren sollte, sondern auf der freien Wahl, die nur von der Liebe diktiert wird.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
Produktdetails
- Autor
- Jean - Jacques Rousseau
- Verleger
- Roes
- Ursprünglicher Titel
- Émile und Sophie, oder die Einsamen
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789602833155
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 127
- Abmessungen
- 11x17 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2010
- Veröffentlichungsdatum
- 2010
Inhalt
- Lesestufe
- Klassische Texte
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