Das heraklitische Spiel des ewigen Kindes ist eine freie Aktivität, die sich von den Manifestationen der Massenmentalität unterscheidet, ständig wiederholt wird und keine imitativen, sondern eine mediale Beziehung zur kosmischen Logik hat.
Das Kind spielt den Logos und das Gesetz der Welt. Mit seiner Unernsthaftigkeit spielt es etwas sehr Ernstes. Dennoch spielt das Kind aus einer anderen Perspektive mit ehrfurchtsvoller Ernsthaftigkeit, indem es das, was es tut, im Rahmen eines echten Rituals heilig macht.
Diese ambivalente und widersprüchliche kindliche Haltung offenbart sich ungeschminkt in der zwiespältigen Reaktion des Kindes, wenn innere oder äußere, bezüglich des Spiels, Kräfte den Prozess des Spiels stören: manchmal lacht das Kind, manchmal äußert es seinen Zorn.
Die ewige Unschuld entfaltet in ihrem Spielritual ihre kreative Kraft und drückt darin die Wahrheit der Harmonie der Gegensätze sowie die der Entstehung und des Verfalls aus. Und dies bildet die Tiefe der Dichtung und der Kunst.
Dennoch bleiben auch in diesem Spiel des ewigen Kindes die logische und metalogische Annäherung an die kosmische Ordnung, so wie es die letzte Innere des Seins wollte, unklar und verborgen.
[Auszug aus einem Präsentationstext des Verlegers oder der Ausgabe]
Hersteller
Produktdetails
- Autor
- Andreas Manos
- Verleger
- Gutenberg
- Untertitel
- Das Wetter misst
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789600113907
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 255
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2010
- Veröffentlichungsdatum
- 2010
Inhalt
- Lesestufe
- Klassische Texte
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