Das Wort "yermo" ist ein Adjektiv der spanischen Sprache. Es stammt vom lateinischen "eremus", das nichts anderes ist als das griechische "έρημος", das manchmal "έρμος" und "γέρμος" ausgesprochen wird. Die Form des weiblichen Geschlechts von "yermo" ist "yerma". Zufälligerweise klingt das spanische Wort "yerma" identisch mit dem griechischen Wort "γέρμα", das "Neigung, Westen, Sonnenuntergang, Ende" bedeutet. In diesem Drama beginnt die Tragik der zentralen Heldin, Yerma, bereits mit ihrem mehrdeutigen Namen. Eine Frau folgt ihrem primitiven Instinkt mit tragischen Konsequenzen für sie selbst und für alle um sie herum, auf einer Reise zur Selbstfindung mit schwindelerregender Geschwindigkeit und überwältigender Intensität.
Die Handlung des Werks:
In einem griechischen Grenzdorf in Epirus im Jahr 2019 sieht sich Yerma, eine verheiratete Frau, dem gesellschaftlichen Zorn ihrer Umgebung ausgesetzt, weil sie unfruchtbar ist. Ihr glühender und obsessiver Wunsch nach Mutterschaft und Fruchtbarkeit führt sie dazu, die Grenzen und Sitten der geschlossenen Gesellschaft, in der sie lebt, zu überschreiten. Yerma gerät in eine Sackgasse und revoltiert: Sie tötet ihren Mann und mit ihm die Werte, die er vertritt. Dieser gewaltsame, blinde und selbstzerstörerische Ausbruch drückt ihr tiefes Verlangen nach einem Leben ohne konventionelle und seelenverzehrende Beziehungen aus. Geschrieben 1934, ist "Yerma" eines der drei lyrischen Werke von Lorca, die auch als "Agrarische Trilogie" bekannt sind, in denen der Autor sich mit dem Thema der Unterwerfung von Frauen unter die Normen und Traditionen patriarchalischer Gesellschaften auseinandersetzt und nach Freiheit und Gleichheit strebt. In Griechenland wurde das Werk erstmals in den 1960er Jahren vom Nationaltheater unter der Regie und Übersetzung von Alexis Solomos präsentiert. "Yerma" ist eine lyrische Hymne auf Fruchtbarkeit, Mutterschaft und die soziale Unterdrückung der Frau. Lorca erkundet die wesentlichen Bedürfnisse seiner Charaktere und klagt über das Martyrium der Entbehrung und der Nicht-Kontaktierung, die zum Tod führt, und richtet sich an jede Gesellschaft unabhängig von der Epoche.
Hersteller
- Autor
- Federico Lorca
- Verleger
- Grammata
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 125
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Nein
- Themen
- Theater
- ISBN-13
- 9789603296256
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