Die Lesefreude bleibt ein weiter, eher unklarer Begriff mit intensivem Werteinhalt und einer eigenartigen und indirekten Beziehung zum Bildungsprozess.
Im Wesentlichen impliziert sie die positiv bestimmte (freundschaftliche) Beziehung des Lesers zum Buch (als herausragende Ausdrucksform der schriftlichen Kultur) in ihrer umfassenderen Dimension sowohl als Form (Bild, Gestalt, Textur, Berührung, Duft) als auch als Inhalt (Sinn, Bedeutung). Sie könnte auch mit dem Begriff der Bibliophilie koexistieren.
Der Begriff "Lesefreude" soll ein weites Feld kreativer Aktivitäten (Lesepraktiken) definieren, die mit dem allgemeinen Rahmen der Bildung verbunden sind, jedoch starkes Anwendungspotenzial in außerschulischen institutionellen Umfeldern wie Bibliotheken, Familien und Freundeskreisen haben.
Folglich lösen sich die Lesepraktiken und die entsprechenden Fähigkeiten weitgehend von ideologischen Fixierungen und den entsprechenden bewertenden normativen Rahmen und verwandeln sich in Wege und Pfade, die zur kreativen und befreienden Entwicklung junger Leser führen.
So begegnen die Leser durch die Aktivitäten der Lesefreude dem Reiz der Entdeckung von Wissen, dem Geschmack literarischer Texte, dem kreativen Schreiben und vor allem dem verlorenen Gefühl der Freude am Spiel und an der Schaffung.
Hersteller
- Verleger
- Gutenberg
- Genre
- Linguistische Bücher
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 271
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789600114331
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier